Selbst die schlimmsten Ereignisse  haben etwas Gutes. Sicher niemals für die Betroffenen einer Situation, welche entweder durch höhere Gewalt, also die Natur, noch durch uns Menschen geschaffen wird. Aber wir könnten durchaus aus diesen Situationen lernen, was ich persönlich sehr bezweifle, aber auch bei mir stirbt die Hoffnung als Letztes.
 
Wir haben die Situation, daß sich die Politik grundsätzlich in Alles einmischt und trotzdem Nichts so zum Guten bringt, wie es sein müßte. Das betrifft auch die Rettungsorganisationen, die wir nur im Rande wahrnehmen, bis zu jenem Augenblick, in der wir diese Rettungsorganisationen dringend brauchen.
 
Nur haben diese Organisationen ein gemeinsames Problem, die finanzielle Sicherung. Damit aber verbunden ist auch, daß diese Organisationen ihre Unabhängigkeit erhalten können müßten. Während auf diese Organisationen immer mehr an Arbeit zukommt, werden in gleicher Weise die Probleme immer größer. 
 
Daher stellt sich die Frage, was und wie könnten wir dagegen Maßnahmen setzen. Eigentlich wäre es sehr einfach, wenn wir eine Rettungseinsatzversicherung ins Leben rufen. Das heißt, es würde sicherlich machbar sein, wenn mit 35,-€ im Jahr sich jeder Mensch dieser Rettungseinsatzversicherung anschließt. Somit können die Rettungsorganisationen auf ein sicheres finanziell zurückgreifen. Damit können auch bei großen Katastrophen die Personalkosten abgedeckt werden und es erspart uns Diskussionen, die unwürdig sind.
 
Es braucht keine Administration, es braucht einen optimalen Schlüßel, nachdem die Mitgliedsbeiträge aufgeteilt werden. Denn mit diesen Mitteln soll die Ausbildung und die Ausrüstungen vor allem finanziert werden. Aber ebenso muß immer ein großer Teil in die Reserve gelegt werden, damit bei großen Einsätzen, hier vor allem bei den Freiwilligen, diesen auch die Verdienstausfälle bezahlt werden können.
 
Nun, dies sind nur die Rahmenvorstellungen, wie es sein könnte. Die Notwendigkeit bleibt jedoch außer jedem Zweifel bestehen.