Europa wörtlich zu verbinden heißt, ein Band zu nähen, welches aus gesammelten Stoffresten entstehen soll, welche die Größe eines DINA4 Blattes haben.
 
So sollen von den äußersten Punkten Europas über die Hauptstädte der Länder ein Band gezogen werden, welches in Bad Aachen endet.
 
Nun, der Gedanke ist so einfach, aber die Umsetzung jedoch erscheint als unmöglich. Nein, unmöglich ist Nichts, es hängt nur davon ab, ist der Wille vorhanden, die Geduld und Beständigkeit es intensiv zu versuchen und auch die Bereitschaft über den eigenen Tellerrand zu denken und hinauszusehen.
 
Das Offensichtliche hier ist nur der gemeinsame Kern, an welchem sich Alle festhalten können, der Geist dahinter aber ist das, was den Sinn macht. Und dieser Geist kann nicht beschrieben werden, sondern nur durch das Tun und Handeln freigelegt werden und sollte dann von jedem zugelassen werden.
 
Mit dem Projekt des Bandes ist auch das Projekt des Buches verbunden, weil hier sich eine relevante Überschneidung sich ergibt. Denn die Stoffreste, die nicht für das Band verwendet werden können, sollen für handgeschöpftes Büttenpapier verwendet werden. So wird optimal Etwas verwendet, was sonst auf dem Müll landen würde.
 
 
 
Aus den Stoffresten und anderen Materialien, welche zur Herstellung von handgeschöpftem Papier geeignet sind, sollen im Oliphantformat Büttenpapierbögen entstehen, auf denen sich die Menschen verewigen können.
 
Ob jemand nur durch eine Unterschrift oder durch die Gestaltung einer oder zwei Seiten dazu beitragen möchte, alle Menschen in Europa sollen die Möglichkeit haben, sich hier zu verewigen.
 
Die so entstandenen Blätter werden dann zu Büchern gebunden und in einer eigens dafür zu errichtenden Bibliothek gesammelt und der Nachwelt bewahrt.
 
Es ist dies ein Projekt, welches einmal beginnt und dann nie wieder endet.
 
Das kann aus dem Sammeln von Stoffresten Alles gemacht werden